Cristhy Hernández
Cristhy Hernández ist eine zeitgenössische Künstlerin und Designerin. In ihrer künstlerischen Praxis setzt sie sich mit der Frage auseinander, was entstehen kann, wenn äussere Erwartungen zurücktreten und die Intuition den kreativen Prozess führt. Ihre expressive figurative Malerei verbindet kräftige Farben mit einer ausdrucksstarken Bildsprache, in der Leidenschaft, Verspieltheit, Sinnlichkeit und Weiblichkeit aufeinandertreffen. Dabei erforscht Hernández Themen wie Identität, Verletzlichkeit, Erinnerung und innere Stärke. Gestische Spuren und vielschichtige Texturen verleihen Emotionen eine sichtbare Form, für die Worte oft nicht ausreichen.
Hernández verwandelt das Unsichtbare in Farbe und schafft Räume, in denen Verletzlichkeit als Kraft erfahrbar wird. Inspiriert von der Natur, menschlichen Emotionen und zwischenmenschlichen Verbindungen versteht sie Kunst als universelle Sprache, eine Sprache, die Neugier weckt, Menschen berührt und über Grenzen hinweg verbindet.
Was mich bewegt
Ich male, weil ich intensiv fühle. Weil mich Menschen, Erinnerungen, Nähe, Verlust, Stärke und Veränderung nicht loslassen. Meine Verbindung zu Kolumbien, mein Leben in der Schweiz und alles, was mich geprägt hat, fliesst in meine Arbeit ein.
In meinen Bildern suche ich nicht nach Perfektion. Ich suche nach Wahrheit, nach Gefühl, nach diesem einen Moment, der etwas in uns berührt. Ich male Verletzlichkeit genauso wie Stärke, Sehnsucht genauso wie Freiheit.
Meine Werke tragen etwas von mir in sich, aber sie gehören nicht nur mir. Ich möchte, dass Menschen vor ihnen stehen und plötzlich etwas Eigenes erkennen. Ich möchte keine Kunst schaffen, die man nur anschaut. Ich möchte Kunst schaffen, die man fühlt.
In meinen Bildern bekommt das Unsichtbare eine stimme, eine Farbe und einen Platz.
Momente aus meinem Prozess
Auf Instagram teile ich flüchtige Augenblicke meines künstlerischen Alltags: Skizzen, Farbexperimente, Gedanken. hier findest du ausgewählte Einblicke, die diesen Prozess greifbar machen und erzählen, was oft zwischen den fertigen Werken geschieht. Kurz, nah und spontan.



